René Uhde
KÜnstlerische gebiete
photokunst
analog schwarz weiß
René Uhde widmet sich einer fotografischen Kunstform, die heute fast schon wie ein leises Echo aus einer vergangenen Zeit wirkt. Mit seiner Mittelformat-Kamera Rolleicord aus dem Jahr 1956 arbeitet er bewusst analog – und ausschließlich in Schwarz-Weiß. Jede Aufnahme entsteht langsam, überlegt und mit einem tiefen Verständnis für Licht, Schatten und Komposition.
Die Rolleicord zwingt zu Ruhe und Präzision: Kein Autofokus, kein Display, keine digitale Kontrolle. Stattdessen vertraut René auf sein geschultes Auge, seine Erfahrung und das haptische Gefühl der alten Mechanik. Diese Arbeitsweise schafft Bilder, die eine besondere Tiefe besitzen – Fotografien, die nicht nur abbilden, sondern erzählen. Die grobkörnige Struktur des Films, die feinen Grauabstufungen und das charakteristische Mittelformat verleihen seinen Motiven eine zeitlose Anmutung.
René Uhdes Arbeiten sind eine Hommage an die klassische Fotografie. Er hält Augenblicke fest, die gleichzeitig gegenwärtig und nostalgisch wirken, und zeigt, wie wirkungsvoll und künstlerisch kraftvoll analoge Schwarz-Weiß-Fotografie heute noch sein kann. Seine Bilder erinnern daran, dass echte Photokunst nicht von technischen Möglichkeiten lebt, sondern vom bewussten Blick und der Hingabe zum Handwerk.
photokunst
digital farbe und schwarz weiß.
Neben seiner analogen Arbeit nutzt René Uhde auch moderne digitale Kameras, besonders dann, wenn das Leben schneller ist, als es seine Rolleicord zulässt. In diesen Momenten greift er zu Werkzeugen, die Flexibilität, Geschwindigkeit und höchste technische Präzision bieten. Doch auch im digitalen Medium bleibt sein Blick derselbe: aufmerksam, feinfühlig und konsequent künstlerisch.
Ob in Farbe oder Schwarz-Weiß – René versteht es, die digitalen Möglichkeiten nicht als Selbstzweck zu verwenden, sondern als Erweiterung seiner fotografischen Sprache. Er arbeitet mit klaren Linien, intensiven Kontrasten und stimmungsvollen Farbpaletten, ohne den charakteristischen Ausdruck zu verlieren, der seine Bilder unverwechselbar macht. Digitale Technik ermöglicht ihm spontane Augenblicke einzufangen, flüchtige Szenen festzuhalten und Bewegungen sichtbar zu machen, die in der analogen Welt unwiederbringlich verloren wären.
Trotz aller Geschwindigkeit bleibt Renés digitales Werk geprägt von derselben Sorgfalt und ästhetischen Strenge wie seine Mittelformat-Fotografie. Seine digitalen Bilder zeigen, dass Photokunst unabhängig vom Werkzeug entsteht – durch einen bewussten Blick, ein Verständnis für Licht und Form und die Fähigkeit, das Wesentliche eines Moments sichtbar zu machen.
tonkunst
von klassig bis MELANCHOLISCHEN darkfolk.
Die musikalische Arbeit von René Uhde ist ebenso vielschichtig wie seine fotografische Kunst. Zwischen klassischer Ausbildung und atmosphärischen Klangwelten bewegt er sich souverän durch unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen – von präziser, traditionsbewusster klassischer Gitarre bis hin zu den tiefen, oft melancholischen Klanglandschaften des Darkfolk.
Erst im Jahr 1991 begann René Uhde mit dem Gitarrenspiel, entwickelte jedoch rasch eine intensive Verbindung zur Musik. Seine fundierte Ausbildung erhielt er am Philipp Telemann Konservatorium in Magdeburg, wo er über vier Jahre hinweg studierte, gefolgt von weiteren zwei Jahren mit Schwerpunkt auf klassischer Gitarre und Musik. Ergänzend dazu erlernte er das Geigenspiel und erweiterte so sein musikalisches Spektrum um eine weitere, ausdrucksstarke Klangfarbe.
Über viele Jahre hinweg gab er sein Wissen als Honorarkraft an der Musik- und Volkshochschule weiter und unterrichtet bis heute klassische Gitarre. Seine pädagogische Arbeit ist geprägt von derselben Hingabe und Sorgfalt, die auch seine künstlerischen Projekte auszeichnen.
Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Ralf Ott entstanden und entstehen Werke, die sich zwischen Tradition und experimenteller Klangkunst bewegen. René Uhde ist Mitbegründer der Neofolkband „Aurum Nostrum“ und spielt aktuell in der Band „Auduret Volvenda“. In diesen Projekten verbindet sich seine klassische Ausbildung mit einer klaren, oft düsteren Ästhetik zu einem eigenständigen musikalischen Ausdruck.
Mehrere veröffentlichte Aufnahmen und Musik-CDs zeugen von einem kontinuierlichen Schaffen, das sich nicht auf ein Genre festlegen lässt. René Uhdes Tonkunst lebt von Kontrasten – von Klarheit und Tiefe, von Struktur und Emotion – und entfaltet gerade in dieser Spannung ihre besondere Wirkung.
Media
PHOTOGRAFIE



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mUSIK

Biografie
Leben
René Uhde wurde geboren im Mai 1968 in Genthin und ist seit 2018 verheiratet. Nach seinem Schulabschluß 1984 begann er eine Tischlerlehre und arbeitet heute im Baustofffachhandel. Erst spät im Jahre 1991 erlernte er das Gitarrenspiel und besuchte 4 Jahre das Philipp Telemann Konservatorium in Magdeburg und studierte weitere zwei Jahre klassische Gitarre und Musik. Darüber hinaus lernte er Geige zu spielen. Er arbeitete viele Jahre als Honorarkraft in der Musik- & Volkshochschule und gibt weiterhin klassischen Gitarrenunterricht. René Uhde ist Mitbegründer der Neofolkband „Aurum Nostrum“ und spielt derzeit in der Band „Auduret Volvenda“. Er nahm mehrere Platten und Musik-CDs auf. In den letzten zwei Jahren beschäftigte er sich mit der analogen Mittelformatfotografie. Neue Horizonte und Erfahrungen entdecken, Spaß an der Sache haben, den technischen Minimalismus genießen. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, standen dabei auch im Mittelpunkt. Und – scharz/weiß waren schon immer seine Farben … Alles zu sehen, hier in dieser kleinen Ausstellung im Schloss Hobeck.
ausstellungen

ZUKÜNFTIGE Veralnstaltung
kambotscha
14 / 06
2026
Tempel und Menschen Fotografie**
Tempel als stille Zeugen der Zeit.
Stein, Licht und Vergänglichkeit.
Dazwischen: Menschen und Momente – in Farbe und Schwarz-Weiß.
vergangene ausstellungen
2019
Ausschnitte in schwarz / weiß
Schloss Hobeck in Leitzkau
2022
Ausschnitte in schwarz / weiß
Salzkirche Tangamünde
